Helmut Arzmüller

rolling rover saharatouren


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Hallo liebe Saharafreunde,

ich bin Helmut Arzmüller, im Jahr 1948 in München geboren. Mein Leben habe ich dem Reisen undHelmut

Kennenlernen fremder Länder und Menschen gewidmet. Seit 1973, als ich zum ersten Mal afrikanischen Boden betreten habe, bin ich vom Saharavirus infiziert und werde ihn auch nicht mehr los. Die Begeisterung für die Sahara war so groß, dass ich mich nach vielen Reisen durch Afrika entschloss, ein Unternehmen zu gründen, damit ich auch andere Menschen in die Geheimnisse der Sahara und Afrikas einweihen kann und ihnen die unendlich schönen Landschaften zeigen kann.

Über 33 Jahre habe ich Expeditionsreisen nach Afrika und speziell in die Sahara veranstaltet. Diese Tätigkeit fesselte mich jedes Jahr für ca. 5 Monate an die Sahara. Über 170 Reisen habe ich bis zum Jahr 2010 organisiert und durchgeführt und meinen Reisen einen sehr speziellen individuellen Charakter gegeben.

Der individuelle Charakter meiner Reisen war, absichtlich die allgemein bekannten Touristenrouten und die vielbefahrenen Pisten zu meiden. Um in die schönsten und entlegensten Gegenden der Sahara zu gelangen, fuhr ich größtenteils querfeldein und auch auf alten vergessenen Routen der Saharapioniere. Eine "Sahararundreise" auf Teerstraßen und LKW-Pisten war nicht nach meinem Geschmack.

Ich möchte allen bisherigen Reisegästen und meinem "Rolling Rover Team" danken, die es überhaupt erst ermöglicht haben, dass ich meine Reisen in dieser Form durchführen konnte.

Helmut

 

Danke!

Euer

Helmut Arzmüller

 

 

Historie:

1966 unternahm ich meine erste Reise alleine im eigenen VW-Käfer in die Türkei und war bis 1967 insgesamt vier Mal dort, jedesmal in einem anderen Landesteil.

Dann folgten 1968 Reisen innerhalb von Europa, den Mittelmeerinseln und England.

1973 unternahm ich meine erste Reise im VW-Bus in Richtung Mauretanien und Westafrika. Mein Ziel habe ich damals nicht erreicht, da das gewählte Fahrzeug nicht den Anforderungen die die Sahara an Fahrzeuge stellt, gewachsen war.
Meine Liebe zu Afrika und zur Sahara war aber geboren. In den darauf folgenden Jahren unternahm ich Reisen mit Unimog und LKW nach Schwarzafrika: nach Kamerun, in die Zentralafrikanischen Republik und in die Volksrepublik Kongo. Ende der siebziger Jahre begann ich Westafrika zu bereisen. In Lomé, der Hauptstadt von Togo, verbrachte ich 3 Jahre und habe von dort aus meine Reisen organisiert.

Dann brauchte ich mal einen Tapetenwechsel und erkundete 1982 die französischen Antillen, die Karibik-Inseln Guadeloupe, Marie Galante und Martinique. Dort gefiel es mir derart gut, dass ich 1983 zurückkehrte und das Winterhalbjahr dort verbrachte. Ich organisierte Abenteuertouren mit Zelt und Rucksack in den Dschungel und auf die Vulkane.

Dann waren die USA mit den Staaten Kalifornien, Nevada und Arizona an der Reihe. Ein Abstecher nach Mexiko war auch noch drin.

Die unberührte Natur die ich in der Wüste gefunden habe, hat mich immer fasziniert, deshalb habe ich in den Sommermonaten Geländewagentouren in die französichen und italienischen Alpen organisiert, denn auch dort findet man immer noch vom Menschen unberührte Gegenden.

Bei der Rallye PARIS-DAKAR 1988 begleitete ich mit einem Journalistenteam unser B+B TRUCK-LIFE Team, das den dritten Platz in der LKW-Wertung auf MAN belegte.

Im Jahr 1990 habe ich mit meinem Team die Organisation und Logistik für die Durchführung der CHESTERFIELD (MARLBORO) Werbeaufnahmen in der algerischen Sahara übernommen. Dabei wurden 25 Personen befördert, verpflegt und für 3 Wochen ein Camp in der Sahara errichtet. Außerdem wurden fünf Tonnen Equipment transportiert.

Im Jahr darauf habe ich eine zweimonatige Expedition für das ZWEITE DEUTSCHE FERNSEHEN in das wenig erforschte Gebiet der TÉNÉRÉ-Wüste im Staat NIGER organisiert und durchgeführt. Die beiden dort entstandenen Filme wurden im Mai 1991 in der Sendereihe "Abenteuer und Legenden" gesendet. Außerdem ist auch ein Buch gleichen Namens erschienen.

Während der Grand Erg Oriental-Expedition im Dezember/Januar 1992/93 wurden wir wieder von einem Fernsehteam des ZDF/arte begleitet, das einen Film über unsere Expedition in Algerien drehte. Dieser Film, "Sand im Getriebe", wurde im Juni 1993 im arte ausgestrahlt und Pfingsten 1994 im WDR wiederholt.

Im Auftrag des Mineralogischen Instituts München untersuchte ich im Jahr 2000 zwei Impakt-Krater im äußersten Osten Libyens nahe der ägyptischen Grenze. Es sollte erforscht werden, ob die Krater in Zusammenhang stehen mit dem Silica Glas, das in Ägypten gefunden wurde.